Wo alles begann ...

Donnernde Kanonenschüsse und Detonationen beendeten die Ruhe der Morgenstunden und die Welt ging einer ihrer schwersten Zeiten entgegen.

 

 

Quelle: Wikipedia

Am 1.September 1939 eröffnete das deutsche Marine Schulschiff Schleswig-Holstein das Feuer auf die Westerplatte und begann damit den 2. Weltkrieg.

 

Schon immer wollte ich mir diese Stelle mal angucken. Was ist diese Westerplatte, wie wichtig ist sie strategisch?

 

Vor Ort ist es relativ ernüchternd. Es ist eine grosse Landzunge, die aus einer Sandbank entstanden ist. Darauf stand ein kleines Munitionsdepot der Polen. 

 

Das deutsche Reich wollte die Freie Stadt Danzig, die zu der Zeit unter Aufsicht des Völkerbundes stand, ans Reich angliedern. Diplomatisch hat dies nicht die Zustimmung der Schutzmächte nach dem Versailler Vertrag erhalten und Hitler nutzte darum diesen symbolischen Platz für den Beginn des Krieges. Strategisch war die Westerplatte völlig unbedeutend.

 

 

Danzig, bzw Gdansk auf Polnisch, hat aber sehr viel mehr zu bieten. Es war eine sehr reiche Handelsstadt und das sieht man an allen Ecken und Enden. Die herrschaftlichen Häuser, Handelskantore, Lagerhäuser, Bernstein und sehr viel mehr.

 

Was macht man also als Tourist in Danzig? Man schlendert in der wundervoll restaurierten Altstadt herum, trinkt Kaffee schnuppert in den einen und anderen Laden rein. Kurz, man lässt es sich gut gehen. 

 

 

Ein weiteres Highlight in Danzig ist das erst im März 2017 eröffnete Museum zum 2. Weltkrieg. 

Wer fälschlicherweise, so wie ich, ein Militärmuseum erwartet, wird enttäuscht werden. Es ist aber ein sehr interessant gestaltetes Museum zur Entwicklung des Krieges und der Position Polens in diesem Konflikt. Es ist nur auf einer Etage und damit relativ klein aber sicher sehr aufwendig und "mal anders" gestaltet.

 

Architektonisch finde ich den Bau sehr gelungen und man kann sich mit der Kamera aus allen Perspektiven austoben.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0